Die Stadt Valencia wollen wir nicht besuchen - es ist einfach zu heiß. Im Landesinneren von Valencia-Land werden wir auf den Garten von Peter Buch aufmerksam. Auf dem Weg dorthin kommen wir an einem Staussee und einem kleinen Fluss vorbei, in dem wir uns erfrischen.
Beim El Jardi de Peter angelangt stehen wir vor verschlossenen Türen. Ein Schild am Tor verrät die Telefonnummer von Peter. Wir rufen an und er sagt, er würde kommen, allerdings würde das gut 15 Minuten dauern. Kein Problem für uns.
Mit einem größeren Mopedauto kommt Peter, ein betagter Mann mit langen grauen Haaren und langem Zopf, - wie wir meinen etwas verschlafen - an und wir fragen ihn auf Englisch, ob wir ihn in seiner Siesta gestört hätten. Er verneint und fragt, wo wir herkommen. "From Austria" - ah dann können wir ja auch Deutsch reden, er komme aus Deutschland.
Peter Buch hat Deutschland schon vor Jahrzehnten hinter sich gelassen: Frankreich, dann Formentera und jetzt eben das Örtchen Pobla de Benifassá im Landkreis Valancia. Hier hat er ein Grundstück erworben und hat vor 30 Jahren angefangen seinen Garten zu errichten. Verschiedenste Skulpturen hat er hier fast alleine erbaut, Figuren die begehbar sind und teilweise kleine Häuschen sind.
Heute ist Peter Buch 86 Jahre alt, seine Kunstwerke und der Garten sind nicht mehr so auf Schuß, wie noch vor einigen Jahren. Früher hatte er hier Gäste, die in den Figurenhäuschen sogar übernachtet haben.
Im Inneren sind die begehbaren Häuschen im gleichen Stil gestaltet.
Wir verabschieden uns von Peter Buch und seinem skurrilen, surrealistischen Lebenswerk. Auch heute kommt er noch fast jeden Tag in seinen Garten und baut an den Skulpturen weiter - wenn auch nicht mehr so viel wie in früheren Zeiten.
Eine Stadt mit zwei Stränden (Nord- und Südstrand), einem Castell mit schönem Garten, viele kleine Gässchen in der Altstadt, Geschäften und Restaurants.
In Fanzara engagiert sich der Verein "Miau", um das Örtchen attraktiver zu machen und Touristen anzulocken. So ist man auf die Idee gekommen, möglichst viele Hauswände mit Graffitis zu schmücken.
Die Thermalquellen "Fuente de los Baños" mögen zwar leicht schwefelhaltig sein, warm wie man sich Thermalquellen vorstellt, sind sie nicht. Einen kurzen Badeaufenthalt legen wir dennoch ein.
Das Dorf liegt am Ende der Schlucht des Rio Turia. Wir machen eine kleine Wanderung und genießen unseren Tee am Steg eines kleinen Staubeckens.
Die Straße die uns dorthin führt, ist leicht abenteuerlich - aber wir sind schon widrigere Straßen gefahren und unser IVECO hält das immer gut durch.
Eine Stadt mit einem Ententeich - da muss Maxi auf alle Fälle hin und wir spazieren um den Teich. Als wir in der Mitte des Teichs eine kleine Insel entdecken, auf dessen Bäume Reiher sitzen, ist klar: Wir mieten ein Ruderboot, Maxi fotografiert und Harald darf rudern!
Gegen Abend finden wir einen Standplatz direkt an einem Feld voller Disteln. Maxi freut sich, da gibt es sicher Stieglitze. Am nächsten Morgen ist Vogelbeobachtung angesagt.
Bevor wir weiterfahren, machen wir noch die "3-Wasserfallrunde".
Die kleine Stadt am Mittelmeer mit einer langen Strandpromenade mit Sandstrand. Auf einem Campingplatz am Ortsrand finden wir die Möglichkeit, wieder mal unsere Wäsche zu waschen.
Und neue Vögel haben wir auch entdeckt:
Der Palmengarten "El Palmeral" hier in Elche wurde 2000 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Mit mehr als 200.000 Exemplaren ist er der weltgrößte Palmengarten. Neben Palmen gibt es auch Kakteen, Zitronen- Orangen- und Granatapfelbäume, Artischocken und Johannisbrotbäume.