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Südwesteuropa ::: Frankreich Provence Teil 2 (8. - 14. Mai 2026)

Nationalpark Verdon

Wir steuern die Verdonschlucht an, die auch der Grand Canyon du Verdon genannt wird. Einer der größten Canyons in Europa. Die Schlucht ist 21km lang, bis zu 700m tief und endet im Stausee Lac de Sainte-Croix. Unten fließt die türkisgrüne Verdon, nach der die Schlucht und auch der umgebende Nationalpark benannt sind.

Bei der Anreise sehen wir die berühmten großen Lavendelfelder der Provence. Leider blühen sie noch nicht. Dafür sind wir ein, zwei Monate zu bald da. Aber auch so sind sie beeindruckend.

 




Wir entschließen uns für eine Wanderung in die Schlucht runter zur Verdon.




Die blühenden Lavendelfelder haben wir nicht gesehen, dafür blüht und duftet der wilde Thymian am Rand des Wanderwegs.

Wir übernachten auf einem Wohnmobilstellplatz der Gemeinde und hören von unserem Platz aus die Nachtigall singen. Entdecken können wir sie leider nicht.

Für morgen nehmen wir uns die kleinere Schlucht an der Verdon nach dem Stausee vor. Wir schwanken zwischen einer Kajaktour oder einer Wanderung - es wird die Wanderung entlang an einem alten Wasserkanal, der schon lange nicht mehr genutzt wird.






Der Rückweg führt durch einen kleinen Märchenwald - die Bäume und Steine sind übersäht mit Flechten.



Nationalpark Port Cros


Der Nationalpark Port Cros liegt auf einer Halbinsel an der Mittelmeerküste. Es sind keine Wohnmobilstellplätze hier ausgewiesen, daher fahren wir auf einen Campingplatz und nutzen die Gelegenheit gleich für einen Waschtag.

Am nächsten Tag starten wir die Wanderung durch den NP Port Cros. Der Wanderweg führt an der Küste entlang rund um die Halbinsel. Die Vegetation, die Felsen, das Meer schaffen eine wunderschöne Stimmung.







Der versteckte Hase ...




Camargue


Die Camargue ist unser letzter Part in der Provence. Sie ist bekannt für wilde Pferde und Flamingos. Weniger bekannt ist der Reisanbau hier.

Wir werden nicht enttäuscht, wir sehen Flamingos, Reisfelder und Pferde - allerdings keine wilden - und viele andere Vögel, wie den Seidenreiher, den Säbelschnäbler, den Sandregenpfeifer, den Alpenstrandläufer und den Glanzibis.










Wie schon bei der Reise nach Skandinavien ist wieder eine Furt zu durchqueren. Diesmal ist der Weg einfach weggespült.




Bei unserem Übernachtungsplatz macht Maxi noch einen kleinen Spaziergang und entdeckt dabei Bienenfresser.