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Südwesteuropa ::: Mittel- und Nordportugal (7. Juli - 14. Juli 2026)

Mosteiro de Alcobaça

Bevor wir zum Kloster Alcobaça aufbrechen, wollen wir nach Lissabon wieder ans Meer. Ein Nachbar am Campingplatz in Villajoyosa (Spanien) - ein Brite - hat uns die Lagune von Óbidos ans Herz gelegt.


Wir entdecken Meeresschnecken, sogenannte Seehasen. Sie sind leicht giftig und können vor allem Hunden, die ihnen zu nahe kommen, erhebliche Probleme bereiten. Für den Menschen sind sie jedoch relativ harmlos, solange man sie in Ruhe lässt.


Das Mosteiro Alcobaça ist eine der größten Klosteranlagen Portugals. Seine Kirche ist die größte im Land. Das Kloster ist seit 1989 Weltkulturerbe.










Anschließend werfen wir noch einen Blick in die Kirche des Klosters.



Parque Natural da Serra da Estrela

Poço da Broca da Barriosa




Hier gibt es eine Snackbar und wir essen Pizza. Weil wir gesehen haben, dass hier Parken für WoMos über Nacht verboten ist, fragen wir den Wirt um Übernachtungsmöglichkeiten und er nennt uns einen Platz bei einem Flussbad nur 3km entfernt.
Dort fahren wir hin und finden einen Platz für uns alleine.


Am nächsten Tag fahren wir auf den Torre. Er ist die höchste Erhebung in der Serra da Estrela mit 1950m.



Im NP Serra da Estrela steht noch eine Wanderung zu einem Lagoa dos Conchos - einem See mit einem Loch - an. Auf dem Weg dorthin machen wir noch halt an einer Heiligenstatue, der Nossa Senhora da Boa Estrela.



Und da macht Maxi eine Entdeckung: Auf einem Kopf im Relief sitzen kaum dem Nest entflogene Felsenschwalben.


Wir starten unsere Wanderung am Lagoa Comprida, einem Stausee, der die Trinkwasserversorgung für das Einzugsgebiet rund um den NP Serra Estrela sichert. Er wurde mehrmals erhöht, um das Fassungsvolumen zu steigern. Außerdem wird er von weiteren Seen im NP Serra Estrela gespeist. Dafür wurden eigens Tunnel von den tw. 5km entfernten Seen zum Stausee gegraben. Auch vom Lagoa dos Conchos, zu dem wir wandern wollen, gibt es einen Tunnel zum Lagoa Comprida.



Überall liegen fast rund geschliffene Felsbrocken, sogenannte Bolder. Diese zeugen davon, dass sich hier einst ein Gletscher befunden hat. Als er zu schmelzen begann, nahm er auf seinem Weg ins Tal Felsbrocken mit und schliff sie rund. Aufgund der Verteilung der Bolder können Experten erkennen, welchen Weg der Gletscher ins Tal genommen hat.


Der Lagoa dos Conchos ist bekannt für das "Loch im See". Es ist der Abfluss in den unterirdischen Kanal, der schlussendlich im Lagoa Comprida mündet.


Diesmal entdecken wir keine Vögel, dafür Eidechsen und Frösche.


Zurück am Lagoa Comprida gönnen wir uns ein Bad im See.


Douro-Tal

Unsere Zeit in Portugal neigt sich dem Ende zu. Auf dem Weg nach Norden zum Parque Nacional da Peneda-Gerês lassen wir die Stadt Porto aus und fahren entlang dem Fluss Douro. Das Tal, das der Douro gegraben hat, ist ein bekanntes Weinbaugebiet in Portugal. Hier wird Portwein erzeugt. Der Douro windet sich durch das Tal und erinntert uns mit den Weingärten an seinen Hängen und den Ausflugsschiffen an die Wachau.





Parque Nacional da Peneda-Gerês

Der Nationalpark Peneda-Gerês ist unsere letzte Station in Portugal. Er grenzt direkt an Spanien und heißt dann dort Reserva de la Biosfera Transfronteriza Gerês-Xurés.
Wir machen einen kleinen Spaziergang zur Ponte da Misarela und einem kleinen Wasserfall.




Ein Stück weiter im Nationalpark finden wir einen Platz, wo der Fluss kleine Becken geformt hat: die Cascades de Fecha do Barjas. Es erinnert uns an Jettegrytene auf unserer Skandinavienreise. Hier können wir uns noch einmal abkühlen.



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